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NEWS

Amtsgericht Dresden: 530 IN 339/08 Festspielhaus Hellerau gGmbH

Mit Beschluss des Amtsgerichtes Dresden wurde über das Vermögen der Festspielhaus Hellerau gGmbH das Insolvenzverfahren eröffnet und Rechtsanwalt Dr. Jürgen Wallner zum Insolvenzverwalter bestellt. Wesentlicher Grund der Insolvenz ist die Inanspruchnahme der Gesellschaft für Steuerverbindlichkeiten aus dem Wechsel des Grundeigentums zwischen Freistaat Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden. Der Insolvenzverwalter prüft derzeit die Aussicht der Fortführung des operativen Geschäftes im Einvernehmen mit Stadt und Freistaat.


Amtsgericht Leipzig: 404 IN 407/08 Ponto GmbH


Mit Beschluss des Amtsgerichtes Leipzig vom 05.02.2008 wurde über das Vermögen der Ponto GmbH die vorläufige Verwaltung angeordnet und Herr Rechtsanwalt Dr. Jürgen Wallner zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Gegenstand des schuldnerischen Unternehmens ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Einkaufswagenboxen sowie Einkaufs- und Transportwagen. Abnehmer sind Einzelhandelsketten, insbesondere in Deutschland und der Schweiz. Die erfolgreiche Betriebsfortführung im Insolvenzantragsverfahren wird seit der Verfahrenseröffnung zum 29.02.2008 mit zehn Arbeitnehmern fortgesetzt. Die Investorengespräche zur Veräußerung im Rahmen einer übertragenden Sanierung sind in der Endphase und können voraussichtlich im Juni 2008 abgeschlossen werden.


Amtsgericht Halle-Saalkreis: 59 IN 930/07 BoRaGlas GmbH

Mit Beschluss des Amtsgerichtes Halle-Saalkreis vom 01.02.2008 wurde mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens Rechtsanwalt Dr. Jürgen Wallner zum Insolvenzverwalter über das Vermögen der BoRaGlas GmbH bestellt. Gegenstand des schuldnerischen start- up- Unternehmens war die Änderung der optischen Eigenschaften von Glas durch Erzeugung von Nanometallpartikeln in und auf Glas. Hauptanwendungsfelder der kommerziell lasergestützten Technologien waren dabei die Glasmarkierung und die Mikrostrukturveränderung in Glas. Seit Anordnung der vorläufigen Verwaltung am 19.10.2007 wurde der schuldnerische Geschäftsbetrieb erfolgreich fortgeführt. Insbesondere konnten bereits im Eröffnungsverfahren mehrere Aufträge für die Erstellung von Markierungs- und Identifizierungssystemen für Dünnschichtsolarzellen akquiriert und ausgeführt werden. Hervorzuheben ist die Erstellung einer Pilotanlage für ein Werk in Taiwan, mit der die Option für den Abschluss eines Rahmenvertrages geschaffen wurde. Nach sechsmonatiger Betriebsfortführung wurde mit Wirkung zum 01.04.2008 das Unternehmen im Weg einer Gesamtunternehmensveräußerung unter Erhalt von sechs Arbeitsplätzen sanierend übertragen.